
Art Düsseldorf 2026. Im Areal Böhler vom 17.–19. April 2026
11. April 2026„Hanami“ heisst „Blüten schauen“
Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 hat seine Wurzeln in Japan. Seit geraumer Zeit ist das „Hanami“, das traditionelle japanische Kirschblütenfest, aber auch bei uns im alljährlichen Veranstaltungskalender. Entstanden ist die Idee zu einem „Meerbuscher Kirschblütenfest“ übrigens im Jahr 2018, aus der Städtepartnerschaft zwischen Meerbusch und der japanischen Stadt Shijonawate.
Und am 26. April 2026 ist es wieder soweit: im Büdericher Meerbad Park steigt mit dem Meerbuscher Kirschblütenfest eine ganz zauberhafte „Party in Pink“.
Alljährlich verwandelt die üppige Blüte der Zierkirschbäume in der Büdericher Allee die Stadtlandschaft in ein beeindruckendes Meer aus rosigen Blütenwölkchen.
Ursprünglich stammen die Zierkirschenbäume aus dem fernen Japan. Dort werden die rosa, pinken und weißen Bäume traditionell jedes Jahr zur Blütezeit gefeiert. Der graue Winter wird verabschiedet, und der Frühling zeigt sich in voller Pracht. Die Kirschblüte steht dabei insbesondere für Schönheit und Aufbruch, aber auch für Vergänglichkeit. Denn die zarte, duftig-leichte Kirschblütenpracht ist nicht von Dauer.
„Hanami“ heißt auf Deutsch „Blüten schauen“. Das ist nicht allein in Japan ein beliebter und entspannender Zeitvertreib, sondern inzwischen auch in vielen Städten in Deutschland ein schöner Grund zu feiern.
Japanisch – deutsche Freundschaft. Ganz lokal
Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 wird, wie jedes Jahr, nicht nur vom Bürgermeister, sondern auch vom japanischen Generalkonsul in NRW, Yoshitaka Tsunoda, und dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Städtepartnerschaft Meerbusch-Shijonawate, Yurie Takagi, eröffnet.
Neben den wunderbaren Blüten gibt es einiges zu erleben. Zusammen mit etlichen kleinen Ständen, an denen die Lebensweise und Kultur Japans, mitsamt seinen kulinarischen Spezialitäten präsentiert wird, gibt es auch ein vielfältiges Bühnenprogramm. Mit dabei sind unter anderen die japanisch-internationale Tanzgruppe „Todoroki Yosakoi“, der Kimono-Club der Heinrich-Heine-Universität, die Taiko-Trommler-Formation „Taiko-Kids“. Ausserdem stellt sich der aus dem Cirque du Soleil bekannte Tänzer und Akrobat Hayato Yamaguchi mit seinen Schülern vor, ebenso wie die Ballett-Gruppe der Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Maki Masamoto.
Und wer immer schon einmal wissen wollte, wie man Mochi, einen japanischen Reiskuchen aus Klebreis, eigentlich herstellt, sollte unbedingt dabei sein. So viel sei verraten: es ist nicht nur sehr langwierig, sondern auch höchst arbeitsintensiv. Und, ganz zum Schluss, wie zur Belohnung: sehr sehr lecker!






